Den Eltern wieder eine Stimme geben

Petra Neubert (links im Bild) mit Gudrun Gebhardt
Petra Neubert (links im Bild) mit Gudrun Gebhardt

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto: Verstehen die Landratskandidatin Petra Neubert und die Kreistagskandidatin der Grünen (Listenplatz 9) Gudrun Gebhardt die Bedürfnisse der Eltern und Schüler*innen? 

Wie sich in Gesprächen mit verschiedenen Gremien zeigte, sind diese Bedürfnisse und Hilferufe vielfältig und sie greifen in einige Themengebiete ein.

 

Wo sich die beiden Kandidat*innen für Eltern und Schüler*innen einsetzen wollen, wird nachfolgend beispielhaft aufgezeigt:

  • ÖPNV: An jedem letzten Schultag vor den Ferien zeigt sich das gleiche Bild an vielen Grundschulen. Eltern sind gezwungen per Elterntaxis Ihre Kinder von der Schule abzuholen. Der Grund: nach der 3. Stunde gibt es keinen regulären Busverkehr. Vielen Großstädtern ist dies völlig unverständlich, aber so ist es nun mal auf dem Land. Wir haben keinen eigenen Schulbusverkehr und unsere Schüler*innen müssen auf den vorhandenen ÖPNV zurückgreifen. Auch gibt es Schüler*innen, die seit der letzten Umstellung vergeblich auf den Bus gewartet haben. Es wurden Bushaltestellen in abgelegenen Bereichen des Odenwaldkreises gestrichen und den Verantwortlichen ist dies bei der Ausschreibung noch nicht einmal aufgefallen. Hier muss dringend nachgebessert werden! Ebenso fordern wir aufgrund der Corona-Pandemie eine Verlängerung der Entlastungsbusse, die aktuell nur bis Ende März bestellt sind.
  • Lehrer- und Förderlehrermangel: Der Odenwaldkreis muss aktive Anreize schaffen, um dem bereits deutlich sichtbaren Lehrermangel entgegenzutreten. In den nächsten Jahren gehen nochmals viele Lehrer*innen in den wohlverdienten Ruhestand. Doch fehlt es in einigen Schulformen an Fachlehrern. Aktuell kommt es gerade im Bereich der Förderlehrer*innen zu fachfremden Besetzungen. Dies ist nicht immer zum Vorteil der Schüler*innen.
  • Ausbau der Ganztagsbetreuung: Es kann und es darf nicht sein, dass Eltern in der heutigen Zeit auf Wartelisten stehen, um ein Ganztagsangebot nutzen zu können. Auch sehen sich viele Schulleitungen vor unüberwindbaren Herausforderungen in Bezug auf die Erweiterung von Ganztagsangeboten. Die Eltern werden von den Verantwortlichen alleine gelassen und kämpfen gegen Windmühlen. Hier heißt es, gemeinsam nach Lösungen suchen und diese zeitnah umsetzen. 
  • Digitalisierung: Darunter fällt auch der Breitbandausbau. Corona hat die Schwachstellen deutlich gezeigt und es nicht hinnehmbar, das Lehrer*innen nach Hause fahren müssen, um Online-Unterricht abhalten zu können. Es müssen Lösungen gefunden werden, dass der bereits beauftragte Ausbau deutlich schneller vorangetrieben wird.
  • Instandsetzung und Sanierung: Die Odenwälder Schulgebäude sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand. So beschweren sich einige Schülervertreter über defekte Toiletten, die zudem in einen unzumutbaren Zustand sind. Elternvertreter*innen beschweren sich über katastrophale Abläufe bei Sanierungen. So musste z.B. eine Grundschule trotz neuer Heizung einen ganzen Winter mit Radiatoren beheizt werden - was zu immensen Folgekosten führte und darüber hinaus die Gesundheit aller Lehrer*innen und Schüler*innen gefährdete. Denn die Flure, Nebenräume und Toiletten waren ungeheizt. Diese Fehlplanungen müssen dringend abgestellt werden. Ebenfalls äußerst bedenklich ist der zeitliche Ablauf der Sanierung von Schwimmbädern. Alle Schüler*innen haben Anrecht auf regulären Schwimmunterricht. Dies ist leider nicht immer der Fall, oft sind Schwimmbäder so lange geschlossen, dass den Schulen nur noch die Freibäder bleiben. Das ist nicht hinnehmbar. Es müssen zeitnahe Sanierungen, im zeitlich überschaubaren Zeitraum durchgeführt werden. Unstimmigkeiten zwischen dem Kreis und dem Land dürfen nicht weiter zu Lasten der Schüler*innen ausgetragen werden.
  • Engagierte Lehrer*innen und Eltern: Gerade jetzt in der Pandemie zeigt sich, wie viele engagierte Menschen der Kreis hat. Doch leider zeigt sich auch, dass Zusagen, z.B. vom Staatlichen Schulamt, nicht eingehalten werden. Dies kann und darf nicht geschehen. Hier sehen wir uns klar in der Pflicht mit zu unterstützen. 
  • Schulkommission: Die jetzige Kreistagszusammensetzung sieht keine Veranlassung für regelmäßige Sitzungen der Schulkommission. In der Regel kommen hier einige Gremien zusammen, die über die aktuelle Situation und die Bedürfnisse an unseren Schulen sprechen. Das kann und darf so nicht weiter gehen. Die Eltern haben ein Recht auf Anhörung. Beide Kandidat*innen wollen sich stark machen für dieses wichtige Gremium Schulkommission. Wir streben regelmäßige Sitzungen alle drei bis sechs Monate an. Der derzeitige Rhythmus liegt bei zwei bis drei Jahren. 

Sowohl Neubert als auch Gebhardt werden sich dafür einsetzen, Probleme zu erkennen, Lösungen anzubieten und Mängel abzustellen.

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